Geschichte und lebendiges Brauchtum PDF Drucken E-Mail

Das St.Johanner Wappen

In einem grün und rot gespaltenen Schild sind rechts ein silbernes, gestürztes Steinbockhorn und links ein goldener Bischofsstab. Der Schild trägt die Farben der alten Fahne des Gerichtes, dessen erster Sitz vor dem Jahre 1271 in St. Johann war.

Das Steinbockhorn erinnert an das im 13./14. Jahrhundert in der Nähe von St. Johann ansässige bedeutende Geschlecht der Edlen von Velben, und der Bischofsstab soll den Ort als ehemaligen Sommersitz der Bischöfe des Bistums Chiemsee kennzeichnen.

Bauernhöfe und Hofnamen

Der Raum St. Johann in Tirol gilt heute als eines der landwirtschaftlichen Zentren Tirols – trotz seines rauen, niederschlagsreichen Klimas. Die Landwirtschaft hat im breiten Becken des St. Johanner Talkessels eine große Tradition als einstige Kornkammer Tirols, und auch heute noch kommt den bäuerlichen Betrieben eine besondere Bedeutung zu.

Im weiten, ebenen Talkessel und an dessen mit einigen Ausnahmen nicht extrem steilen Hängen siedeln für Tiroler Verhältnisse relativ viele mittlere und große Bauernhöfe. Laut Statistik Austria wird etwa ein Drittel der Höfe im Haupterwerb bewirtschaftet. Die Haupterwerbsbetriebe nutzen etwas mehr als die Hälfte der land- und forstwirtschaftlichen Fläche der Gemeinde.

Lebendiges Brauchtum

In St.Johann gibt es noch lebendiges Brauchtum, das von Jung und Alt gelebt wird. Entdecken sie die unvergesslichen kirchlichen Fest in der barocken Kirche des Ortes, bei denen Traditionsvereine ihre Aufwartung machen. Die St.Johanner Vereine pflegen aktiv das Brauchtum der Väter halten so ein Stück tiroler Geschichte am Leben. Das Bild oben zeigt beispielsweise die Bundesmusikapelle St.Johann bei einem Ausmarsch